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Themendienst-Archiv Banking

03. Juni 2014

Bargeld und mehr: Bezahlen im Urlaub

Nicht ohne meine Karte: So heißt es immer öfter, wenn die Deutschen ins Ausland verreisen. Tatsächlich ist das Plastikgeld aus dem Urlaub kaum noch wegzudenken – doch auch etwas Bargeld gehört in die Reisekasse. Experten der Deutschen Bank geben Tipps für den optimalen Zahlungsmix.

Fern der Heimat vertrauen die meisten Deutschen auf Kartenzahlungen. Laut einer aktuellen Online-Umfrage im Auftrag der Deutschen Bank nutzen rund 78 Prozent der Befragten auf Reisen ihre Maestro-/Girocard und rund 52 Prozent ihre Kreditkarte. Doch auch Bargeld ist manchmal notwendig. Um im Urlaub immer zahlungskräftig zu bleiben, sollten Reisende deshalb auf den richtigen Zahlungsmix achten, sagen die Experten der Deutschen Bank.

Der sparsame Alleskönner: Maestro-/Girocard

Mit einer Maestro-/Girocard und Geheimzahl (PIN) können Reisende überall auf der Welt Geld abheben und bei mehr als 14 Mio. Händlern einkaufen. Es lohnt sich, nach Geldautomaten des eigenen Kreditinstituts oder eventueller Kooperationspartner Ausschau zu halten, denn dort ist die Auszahlung von Bargeld kostenlos.

Um die Sicherheit der Maestro-/Girocard zu erhöhen, bieten einige Banken den Service, den Verfügungsrahmen für das Ausland selbst festzulegen. Das Limit kann vor der Auslandsreise bei der Bank festgelegt werden. An vielen Automaten im Ausland werden pro Abhebung in der Regel nur niedrigere Beträge bis beispielsweise 500 Euro ausgezahlt.

Der Weltenbummler: Kreditkarte

Mit der Kreditkarte können Urlauber weltweit bezahlen und sich bei Bankfilialen (mit Ausweis) oder an Geldautomaten (mit PIN) Bargeld in Landeswährung auszahlen lassen. Oft wird auch im Handel nach der PIN gefragt. Urlauber, die noch keine Kreditkarten-PIN haben, sollten diese deshalb rechtzeitig vor Reisebeginn bei ihrem kartenausgebenden Institut anfordern. Bei der Wahl des Kartenanbieters sollten Reisende auf günstige Auslandsentgelte achten. Interessant sind auch Karten, die zusätzliche Vorteile wie zum Beispiel eine eingeschlossene Auslandsreisekranken- oder Reiserücktrittversicherung bieten.

Kreditkarte und Maestro-/Girocard sollten bei Verlust oder Diebstahl sofort gesperrt werden – es empfiehlt sich, vor Antritt der Reise den Sperrnotruf des Kartenanbieters im Handy zu speichern. Zahlungsbelege sollten aufbewahrt und nach der Heimreise mit den Abrechnungen verglichen werden.

Der praktische Begleiter: Bargeld

Bargeld sollte zwar nicht in der Reisekasse fehlen. Allerdings sollte man aus Sicherheitsgründen nur so viel Bargeld mitnehmen, wie man für die ersten Tage benötigt. Dies erspart die Suche nach dem nächsten Geldautomaten oder einer Wechselstube. Einige deutsche Banken bieten einen Lieferservice für Fremdwährungen an: Kunden, die diesen komfortablen Service nutzen, können sich das Bargeld vor der Abreise nach Hause bringen lassen.

Tipp: Urlauber, die außerhalb des Euroraums Bargeld abheben, sollten beachten: Viele Geldautomaten sowie auch Händlerterminals bieten die Möglichkeit, eine Umrechnung in Euro bereits bei der Auszahlung vorzunehmen. Das kann teuer werden, denn der Wechselkurs wird dann vom Automatenbetreiber bestimmt – und ist für die Kunden oft deutlich schlechter. Mit Optionen wie „Direkte Auszahlung“ oder „Ohne Währungsumrechnung“ können sich die Kartenbesitzer am Automaten für den meist günstigeren Kurs der Kartengesellschaft oder Hausbank entscheiden. Das Gleiche gilt beim bargeldlosen Bezahlen in Geschäften oder an der Tankstelle.

Die verzinste Reserve: Sparkarte

Die Sparkarte erlaubt es, an vielen Automaten weltweit Geld vom eigenen Sparkonto abzuheben. Wie bei der Maestro-/Girocard ist dafür eine PIN erforderlich und die Bank muss einem internationalen System wie Cirrus angehören. Einkaufen kann man mit der Sparkarte nicht – sie ist deshalb weniger als tägliches Zahlungsmittel, sondern eher als praktische Ergänzung der Reisekasse geeignet.


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Christoph Blumenthal
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