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Themendienst-Archiv Anlage

12. März 2014

Gut vorbereitet ins Beratungsgespräch: Fünf Punkte, die Anleger beachten sollten

Die Entscheidung für eine bestimmte Vermögensstrategie kann sich langfristig auszahlen – oder viel Geld kosten. Was Bankkunden tun können, um gemeinsam mit ihrem Berater die optimale Strategie zu finden.

Anhaltend niedrige Zinsen am Kapitalmarkt bedeuten ein Dilemma für private Anleger: Wer sein Geld einfach aufs Sparbuch legt, muss befürchten, nach Inflation und Steuern reale Kapitalverluste hinzunehmen. Gesucht sind deshalb Anlagen, die eine Chance auf höhere Renditen bieten – und eine Vermögensstrategie, die auf die persönlichen Ziele und Erwartungen der Anleger abgestimmt ist. Eine Bankberatung kann helfen, die passende Strategie zu finden. Die Experten der Deutschen Bank empfehlen Anlegern, gut vorbereitet ins Gespräch zu gehen. Fünf Punkte sollten bei der Beratung besonders beachtet werden. 

1. Was sind meine Ziele und Erwartungen?

Um individuelle Anlagelösungen zu entwickeln, muss der Berater die finanzielle Situation und den Bedarf seiner Kunden ermitteln. Eine gute Beratung beginnt deshalb mit vielen Fragen nach Familienstand, Beruf, Einkommen, Zielen und Erwartungen. Finanzielle Ziele, die bei der Vermögensstrategie berücksichtigt werden, können zum Beispiel die Altersvorsorge, ein Hausbau oder das Studium der Kinder sein. Welche Ziele stehen im Vordergrund und wie viel Kapital ist vorhanden, um sie zu erreichen? Anleger sollten sich ferner die Frage stellen, welche Wertschwankungen sie akzeptieren wollen und können. Auch über notwendige Absicherungen – zum Beispiel für den Fall der Berufsunfähigkeit –  sollte mit dem Berater gesprochen werden.

2. Verstehe ich die angebotenen Lösungsvorschläge?

Wenn der Berater die finanziellen Umstände und Erwartungen seines Kunden kennt, wird er auf dieser Basis Vorschläge für eine Anlagestrategie machen und dazu passende Produkte empfehlen. Es ist Aufgabe des Beraters, die vorgeschlagenen Lösungen mit allen Vor- und Nachteilen verständlich zu erklären. Dann sind die Anleger am Zug: Sie sollten nur Lösungsvorschläge akzeptieren, die sie vollständig verstanden haben, und im Zweifelsfall kritisch nachhaken – schließlich geht es um ihr Geld. Auch die anfallenden Produktkosten und steuerliche Aspekte sollten bei der Beratung zur Sprache kommen.

3. Welche Risiken gehe ich bei der Anlage ein?

Jede Vermögensanlage findet im „magischen Dreieck“ von Renditeerwartung, Sicherheit und Liquidität statt. Es ist prinzipiell nicht möglich, alle drei Ziele gleichzeitig zu erreichen. Jeder, der zum Beispiel höhere Renditen erwartet, muss also grundsätzlich bereit sein, mit etwas weniger Sicherheit zu leben. Anleger sollten sich deshalb die Risiken jeder Anlagelösung klar aufzeigen lassen und keine risikolosen Renditen erwarten. Die Wertentwicklung, die eine empfohlene Anlage in der Vergangenheit erzielt hat, kann zur Orientierung dienen. Anleger sollten aber beachten, dass die Erfolge der Vergangenheit keine Garantie für künftige Wertsteigerungen bieten.

4. Nimmt sich der Berater ausreichend Zeit für mich?

Gute Bankberater lassen sich ausreichend Zeit für das persönliche Gespräch – schließlich geht es darum, den Bedarf des Anlegers genau zu erfassen und die passenden Lösungen zu finden. Sie nutzen darüber hinaus elektronische Hilfsmittel oder andere Unterstützung, um die Lage am Kapitalmarkt und die angebotenen Produkte zu erläutern.

5. Erhalte ich ein Beratungsprotokoll?

Zum Schutz des Bankkunden ist bei Wertpapierempfehlungen ein Beratungsprotokoll vorgeschrieben. Dieses Dokument wird vom Berater beim Kundengespräch erstellt und enthält die wesentlichen Gesprächsinhalte. Anleger erhalten eine Kopie des Protokolls, die sie in Ruhe durchlesen sollten – und als Gedächtnisstütze für den nächsten Termin nutzen können.

Die Experten der Deutschen Bank empfehlen: Anleger, die mehr aus ihrem Vermögen machen wollen, sollten die Beratungskompetenz ihrer Bank nutzen und den Berater mit einer guten Vorbereitung unterstützen. Denn nur gut beraten können Anleger die richtigen finanziellen Entscheidungen treffen – und langfristig höhere Renditen erzielen.

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